Andreas Gelhard, Dr. phil., studierte Philosophie, Allgemeine Vergleichende Literaturwissenschaft und Neuere Geschichte in Bonn, Paris und Bochum.
2001-2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeine Vergleichende Literaturwissenschaft der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt; 2007-2009 Wissenschaftslektor im Suhrkamp Verlag.
Seit 2009 wissenschaftlicher Leiter des Forum interdisziplinäre Forschung und wissenschaftlicher Mitarbeiter des philosophischen Instituts der TU Darmstadt.
2010 Verleihung des Karl Jaspers Förderpreises der Universität Oldenburg.
Bücher
• Kritik der Kompetenz, Berlin: diaphanes 2011.
• Emmanuel Levinas, Leipzig: Reclam 2005.
• Das Denken des Unmöglichen. Sprache, Tod und Inspiration in den Schriften Maurice Blanchots, München: Fink 2005.
Herausgabe und Vorwort
• Foucault und der Mut zur Wahrheit. Foucaults letzte Vorlesungen – philosophisch, philologisch, politisch, Zürich/Berlin: diaphanes (Gemeinsam mit Petra Gehring; erscheint im Frühjahr 2012).
• Die deutsche Philosophie im 20. Jahrhundert: Ein Autorenhandbuch, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft (gemeinsam mit Thomas Bedorf; erscheint im Herbst 2012).
• Stillstellen. Medien – Aufzeichnung – Zeit, Schliengen: Edition Argus 2004. (Gemeinsam mit Tanja Schultz und Ulf Schmidt)
Aufsätze
• »Das Dispositiv der Eignung. Elemente einer Geschichte der Prüfungstechniken«, in: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung 1/2012, S. 44-60.
• » Zwischen Skeptizismus und Kynismus. Die Prüfung seiner selbst und der anderen bei Hegel und Foucault «, in: Petra Gehring, Andreas Gelhard (Hg.), Foucault und der Mut zur Wahrheit. Foucaults letzte Vorlesungen – philosophisch, philologisch, politisch, Zürich/Berlin: diaphanes (erscheint im Frühjahr 2012).
• » Text und Täterschaft. Wie Foucault (nicht) spricht « (gemeinsam mit Petra Gehring), in: Petra Gehring, Andreas Gelhard (Hg.), Foucault und der Mut zur Wahrheit. Foucaults letzte Vorlesungen – philosophisch, philologisch, politisch, Zürich/Berlin: diaphanes (erscheint im Frühjahr 2012).
• »Die Sprache des Gewissens. Über Alterität und Anerkennung in Hegels Phänomenologie des Geistes«, in: Andreas Hetzel, Dirk Quadflieg, Heidi Salaverría (Hg.), Alterität und Anerkennung, Baden Baden: Nomos 2011, S. 113-129.
• »Politik des Innersten. Die Macht der Stimme und ihre skeptische Brechung bei Kant und Mendelssohn«, in: Suzanna Alpsancar, Petra Gehring, Marc Rölli (Hg.), Raumprobleme – Philosophische Perspektiven, München: Fink 2011, S. 87-104.
• »Zeithof«, in: Jetzt – die erzählte Zeit, Katalog der Darmstädter Tage der Fotografie, Darmstadt 2010, S. 22-23.
• »Überlieferung und ihre Artefakte – Heidegger, Kracauer und die Fotografie«, in: Jetzt – die erzählte Zeit. Darmstädter Tage der Fotografie – Dokumentation, Darmstadt 2010, S. 12-13.
• »Bonbons, wie Hagel. Kafkas gefährliche Wagnisse mit Speisen«, in: Aris Fioretos (Hg.), Babel. Festschrift für Werner Hamacher, Weil am Rhein: Urs Engeler Editor 2009, S. 188-197.
• »Abstraktion, Attraktion. Blanchot liest Hegel«, in: Ulrich Johannes Schneider (Hg.): Der französische Hegel, Berlin: Akademie Verlag 2007, S. 65-75.
• »Diastase und Diachronie. Levinas mit Waldenfels«, in: Kathrin Busch, Iris Därmann, Antje Kapust (Hg.): Philosophie der Responsivität. Festschrift für Bernhard Waldenfels, München: Fink 2007, S. 49-59.
• »Le désastre, le dépeupleur. Beckett montiert die Reste von Dantes Commedia«, in: Maximilian Bergengruen, Davide Giuriato, Sandro Zanetti: Gestirn und Literatur im 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main 2006: S. Fischer Verlag, S. 83-99.
• »Die Gefahr der Worte – The Danger of Words«, in: Gabriele Pütz: Die Gefahr der Worte, Bonn: Rheinisches Landesmuseum, 2006, S. 7-16.
• »Das Imaginäre und das ›il y a‹. Zum Problem der Nichtung in den Frühschriften von Sartre und Levinas«, in: Thomas Bedorf, Andreas Cremonini (Hg.): Verfehlte Begegnung. Sartre und Levinas als philosophische Zeitgenossen, München: Fink 2005, S. 17-39.
• »Gebirg und Brunnentrog. Über Natur und Schuld in Büchners ›Lenz‹«, in: Kurt Röttgers, Monika Schmitz-Emans: Landschaft – gesehen, beschrieben, erlebt, Essen: Verlag Die blaue Eule 2005, S. 84-97.
• »Hier, ich. Einige Bemerkungen zu Rilkes Neunter Elegie«, in: Alexander Karschnia u.a. (Hg.): Zum Zeitvertreib. Strategien – Insitutionen – Lektüren – Bilder, Bielefeld: Aisthesis 2005, S. 199-208.
• »Arrêt. Levinas’ frühe Philosophie der Zeit«, in: Gelhard, Schmidt, Schultz (Hg.): Stillstellen. Medien – Aufzeichnung – Zeit, Schliengen: Edition Argus 2004, S. 250-60.
• »Beisammenstehen und Verschwimmen. Rilkes Kompositionen – zwischen Rodins Plastik und Mallarmés Text«, in: Sprachkunst. Beiträge zur Literaturwissenschaft 35. Jahrgang, 2004, 1. Halbband, S. 35-54.
• »Foucault und die Malerei«, in: Marcus S. Kleiner (Hg.), Michel Foucault. Eine Einführung in sein Denken, Frankfurt am Main: Campus 2001, S. 239-260.
• »Unvernunft, Un-wahrheit, Unzeit. Foucault, Blanchot und die Geschichte des Wahnsinns«, in: Internationale Zeitschrift für Philosophie 1/2000, S. 48-62.
• »Aufhebung und Heimsuchung. Blanchots Replik auf Sartres Theorie einer ›Literatur der Bedeutung‹«, in: Journal Phänomenologie 13/2000, S. 16-23.
Rezensionen, Zeitungsartikel, Tagungsberichte
• »Von der Moral zur Eignung: Eine Kritik der Kompetenz«, in: Die Presse, 18.03.2012.
• »Der unsichtbare Begleiter« [Zur internationalen Tagung „Maurice Blanchot – Récits critiques“, 26.-29.03.2003 in Paris], in: Frankfurter Rundschau vom 04.04.2003, S. 10.
• Byung-Chul Han, Tod und Alterität, in: Journal Phänomenologie 20/2003, S. 88-93.Jill Robbins, Altered reading. Levinas and literature, in: Journal Phänomenologie 16/2001, S. 96-99.
• Didier Eribon, Michel Foucault und seine Zeitgenossen, in: Journal Phänomenologie 12/1999, S. 44-47.
• »Wer spricht? Das Subjekt und die Sprachen. Fünftes französisch-deutsches Philosophie-Kolloquium in Evian-les-Bains, 12.-17. 7. 1999«, in: Journal Phänomenologie 12/1999, S. 23-25.