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Biographische Notiz

Prof. Dr. Andreas Hetzel, vertritt zur Zeit eine Professur für Kulturphilosophie an der OVGU Magdeburg, seit September 2013 Professur für Philosophie an der Fatih University in Istanbul; Studium der Philosophie, Germanistik und Publizistik in Münster und Frankfurt a.M. (1986-1993); Magister 1993 in Münster, Promotion 1999 und Habilitation 2009 in Darmstadt; 1993-1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter in Chemnitz, dort u.a. im Rahmen eines DFG-Projekts zum Thema „Kultur und Macht“; 1996-2003 Mitarbeiter und Lehrbeauftragter in Darmstadt, u.a. im Rahmen eines DFG-Projekts zum Thema „Rhetorik und Pragmatik“; 2003-2005 Postdoc-Stipendiat im Graduiertenkolleg „Technisierung und Gesellschaft“ an der TU Darmstadt; 2011 Research Fellow am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover; 2011/12 Gastprofessur am Institut für Philosophie der Universität Wien; seit 2007 Lehraufträge für Umweltethik an der Universität Lüneburg, für Kultur- und Medientheorie an der Universität Klagenfurt sowie für Philosophie an der Universität Innsbruck.

Aktuelle Interessensgebiete

  • Sprachpragmatik nach Wittgenstein
  • Die Sprachkonzeption der klassischen Rhetorik
  • Begründungsfragen der Umweltethik, Antworten auf die Biodiversitätskrise
  • Klassische und postmentalistische Theorien der Einbildungskraft
  • Anthropologie und Ethik der Gabe
  • Die Säkularisierungsthese

Forschungsgebiete

  • Philosophie der Antike
  • Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts, speziell Deutscher Idealismus, Pragmatismus und Kritische Theorie
  • Französische Gegenwartsphilosophie
  • Kultur- und Medienphilosophie, Cultural Studies
  • Politische Philosophie, Diskurse radikaler Demokratie
  • Sozialphilosophie der Moderne, Theorien der Macht

Bücher:

Ethik der Biodiversität, Bielefeld 2015 (transcript, unter Vertrag).

Ethik. Wozu und wie weiter? (hg. mit G. Gamm), Bielefeld 2015 (transcript, im Erscheinen).

Postdemokratie und die Verleugnung des Politischen (hg. mit T. Hübel u. G. Unterthurner), Baden-Baden 2015 (Nomos, im Erscheinen).

Rhetorisches Philosophieren. Ein Handbuch (mit G. Posselt), Berlin 2015 (de Gruyter, im Erscheinen).

Positionen der Sozialphilosophie. Studienbrief der Fernuniversität Hagen, Hagen 2013.

Rhetorik und Pragmatik. – Rhetorik. Ein internationales Jahrbuch, Bd. 23 (hg.), Tübingen 2013 (Niemeyer, in Vorbereitung).

Profile negativistischer Sozialphilosophie. Ein Kompendium. Deutsche Zeitschrift für Philosophie. Sonderband, Bd. 32 (hg. mit Burkhard Liebsch und Hans-Rainer Sepp), Berlin 2011 (Akademie-Verlag).

Alterität und Anerkennung (hg. mit Heidi Salaverria und Dirk Quadflieg), Baden-Baden 2011 (Nomos-Verlag).

Unbedingte Demokratie. Fragen an die Klassiker neuzeitlichen politischen Denkens (hg. mit Reinhard Heil und Dirk Hommrich), Baden-Baden 2011 (Nomos-Verlag).

Die Wirksamkeit der Rede. Zur Aktualität klassischer Rhetorik für die moderne Sprachphilosophie, Bielefeld 2010 (transcript).

Negativität und Unbestimmtheit. Beiträge zu einer Philosophie des Nichtwissens. Festschrift für Gerhard Gamm (als Hg.), Bielefeld 2009 (transcript).

Pragmatismus. Philosophie der Zukunft? (hg. mit Jens Kertscher und Marc Rölli), Weilerswist 2008 (Vellbrück).

Die unendliche Aufgabe. Perspektiven und Grenzen der Demokratietheorie (hg. mit Reinhard Heil), Bielefeld 2006 (transcript).

Unbestimmtheitssignaturen der Technik (hg. mit Gerhard Gamm), Bielefeld 2005 (transcript).

Die Gesellschaft im 21. Jahrhundert. 13. Darmstädter Gespräch (hg. mit Gerhard Gamm und Markus Lilienthal), Frankfurt a.M. 2004 (Campus).

Die Rückkehr des Politischen. Demokratietheorien der Gegenwart (hg. mit Oliver Flügel und Reinhard Heil ), Darmstadt 2004 (WBG).

Interpretationen: Hauptwerke „Sozialphilosophie“ (mit Gerhard Gamm und Markus Lilienthal): Stuttgart 2001 (311 S.) (Reclam).

Zwischen Poiesis und Praxis. Elemente einer kritischen Theorie der Kultur. Würzburg 2001 (Königshausen & Neumann).

Georges Bataille. Vorreden zur Überschreitung (hg. mit Peter Wiechens), Würzburg 1999 (Königshausen & Neumann).

Eine vollständige Liste der veröffentlichten Schriften finden Sie hier.