Workshops und Kolloquien

Sommerkolloquium 2016

Wie immer hat es im Gegensatz zur Ringvorlesung im Wintersemester kein übergreifendes Thema, sondern erlaubt es, Ideen und Manuskripte aller Art zur Diskussion zu stellen. Wie immer soll es eine Mischung aus einigen eingeladenen, vor allem aber Beiträgen aus dem engeren Umfeld geben. Auch in diesem Jahr haben wir Gelegenheit nach den Vorträgen gemeinsam Essen zu gehen. Wir freuen uns wenn möglichst viele Mitmachen können.

18:05-19:45, Raum: S103/116 (Altes Hauptgebäude, Hochschulstrasse 1)

statt Mi 20.4. am Do 21.4. um 18 Uhr in S1/01 A2 im Rahmen der Ringvorlesung des Fachbereichs: Alfred Nordmann „Soziale Naturwissenschaft – Geschichte und Perspektiven der Wissenschaftsphilosophie an der TU Darmstadt“

statt Mi 27.4. am Do 28.4. um 18 Uhr in S1/01 A2 im Rahmen der Ringvorlesung des Fachbereichs: Christoph Hubig „Technik als Kultur“

Mi 4.5. Christian Grüny, „Rahmungen, Übergänge: Künste der Gegenwart“

Mi 11.5. Stephen Hinton (Stanford Universität) „Im Weinberg der Berliner Philharmonie: Beethovens Neunte und das Einweihungskonzert (1963)“

Mi 18.5. Ulrich Biebel, „Reflexion naturwissenschaftlichen Handelns mit philosophischen Mitteln: Ergänzung oder Widerspruch?“

Mi 25.5. Edward Kanterian (Universität Kent) „Die Idee einer mathematischen Philosophie: Von Descartes bis Frege“

Mi 1.6. Heinwig Lang „Was versteht Wittgenstein unter einer 'Grammatik der Farben? Wittgenstein und Goethe spielen über die Farbe Grün ein Sprachspiel“

Mi 8.6. Natascha Adamowsky (Universität Freiburg) „Spielen – eine Bewegung ins Ungedeckte“

Mi 15.6. Fabio Grigenti (Universität Padua) „Die neue Anatomie von Vesalius: Geste, Wort, Leib“

Mi 22.6. Anna Mense (JLU Gießen) „Privation von Liebe. Vom Vermögen zu Lieben“

Mi 29.6. Suzana Alpsancar, „Technikdeterminationen bei G. Simondon und E. Hörl“

Mi 6.7. Philipp Richter „Was bedeutet ‚Anwendung‘ in der Ethik? Problemstellung, Kritik und Anwendungsbegriffe“

Mi 13.7. um 18 Uhr Arianna Ferrari (KIT Karlsruhe) „Tiere in den Entwürfen visionärer Technologien“

 

Zurückliegende Veranstaltungen

2015

Auch im Sommersemester 2015 veranstaltete das Institut für Philosophie ein Kolloquium. Den Forschenden unseres Instituts, sowie auswärtigen Gästen bot sich hier eine Plattform, um laufende Arbeiten vorzustellen und zu diskutieren.

Wo: S1 03/116

Wann: 18:05 bis 19:45

22.04. Petra Gehring: Städte unterscheiden lernen

29.04. Alfred Nordmann/Axel Gelfert: Dimensionen des Explorativen in Wissenschaft und Technoscience

06.05. Hajo Greif: Kognitive Nischen und intelligente Umwelten

13.05. Anne-Kathrin Koch/Danka Radjenović: Zur Diskussion um das Paradox des Regelfolgens

20.05. Philip Hogh: Moralische Indifferenz. Philosophische Annäherungen

27.05. Sabine Ammon: Epistemologie des Entwerfens

03.06. Frank Kannetzky: Substantielle Rationalität

17.06. Gerhard Gamm: Zur Philosophie der sozialen Welt

24.06. Alon Segev: Hannah Arendt’s Jewish Writings

01.07. Arianna Ferrari: Posthumanismus und Technowissenschaft

08.07. Kai Denker: Raum bei Deleuze

15.07. Natalia Nikiforiva: Court Ceremonies Electrified: Technological Innovation and Russian Imperial Power

Am 21. und 22. Mai 2015 veranstaltete das Philosophische Institut der TU Darmstadt zusammen mit Prof. Dr. Marc Rölli (ZHdK, Zürich) eine Tagung zur Vergegenwärtigung der Reichweite philosophischer Anthropologie-Kritik von Kant bis Foucault.

Angesichts der gegenwärtigen Konjunktur naturalistischer Menschenbilder stand die Frage zur Diskussion, ob VertreterInnen der Hirnforschung, Informationstechnik, Kognitionswissenschaften oder Biologie generelle Aussagen über den Menschen treffen können, oder ob sie damit nicht ihre fachwissenschaftlichen Diskursgrenzen überschreiten.

Das Tagungsprogramm finden Sie als PDF hier. Parallel zur Tagung ist zu diesem Thema auch das gleichnamige Buch im transcript Verlag erschienen.

Im Rahmen der BiCoDa Allianz widmete sich eine internationale Tagung dem Verhältnis von mathematisch-logischem Beweisen, diagrammatischem Denken und visueller Evidenz. Unter Mitwirkung des Instituts für Philosophie fand sie vom 19. bis 21. März 2015 in Columbia, South Carolina statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

2014

19. – 24.01.2014

Unter dem Thema Modes of Technoscientific Knowledge fand vom 19. bis zum 25. Januar 2014 eine Winter School in Manigod, Frankreich, statt. Während der einwöchigen Veranstaltung werden eine Vielzahl aktueller technik- und wissenschaftsphilosophischer Themen diskutiert.

Die Auswahl der Themen reichte beispielsweise von Geschichte, Soziologie und Anthropologie von techno-epistemischen Gesellschaften über die Epistemologie der Technowissenschaften, bis hin zu Vorträgen zur Ontologie der Technowissenschaften. Ausgerichtet wurde die Winterschool von der Université Paris 1 Sorbonne, der TU Darmstadt, dem Französisch-Deutschen ANR-DFG Programm GOTO und der BiCoDa Alliance. Detailliertere inhaltliche und organisatorische Informationen finden Sie auf diesem Flyer (engl.).

23. – 25.06.2014

Im Rahmen eines von der Europäischen Kommission geförderten Projekts organisierte das Darmstädter Institut für Philosophie einen Workshop, bei dem es um die Anwendbarkeit des Konzepts von „responsible research and innovation“ auf Forschung im Bereich der Synthetischen Biologie geht. Der Workshop fand vom 23. bis 25. Juni in Zusammenarbeit mit der Schader Stiftung, dem Fachbereich Biologie und dem Karlsruher Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) und Systemanalyse statt. Workshop-Flyer…

Mehr Informationen

Auf dem dritten internationalen Dutch/German Workshop in the Philosophy of Technology vom 12. bis 14. Juni 2014 ging es um Designphilosophie, Artefaktontologie, Technik- und Ingenieurwissen, Big Data Science, neue Techniktypen und mehr. Ziel des Workshops war es, eng themenbezogene Dialoge zu ermöglichen. Das Programm des von Sabine Ammon, Alfred Nordmann und Jan C. Schmidt organisierten Workshops findet sich hier.

Werkstattseminar Sommersemester 2014 Netze und Strukturen

Sommerkolloquium des Instituts für Philosophie.

Programm:

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2013

25. – 27.11.2013

Vom 25. bis zum 27. November 2013 fand im Lichtenberghaus in Darmstadt eine internationale Tagung zum Thema „What Affordance Affords“ statt.

Im Rahmen der Tagung des Kooperationsprojekts von DFG und ANR Ontologie und Genese technowissenschaftlicher Objekte diskutierten Harry Collins, Rom Harré, Harry Heft, Peter Kroes, Lorenzo Magnani, Hans Jörg Rheinberger, Michael Turvey, Catharine Ward Thompson und weitere ausgewiesene Wissenschaftler aus Philosophie, Soziologie und Psychologie, aus Robotik, Landschaftsarchitektur und Design.

Sommerkolloquium des Instituts für Philosophie

Programm:

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10. – 12.07.2013

Im Rahmen der DAAD-geförderten Kooperation Darmstadt – Belgrad – Banja Luka fand vom 10. bis zum 12. Juli 2013 ein Workshop zum Thema „Bioethik – Recht – Technik“ im Darmstädter Schloss statt.

Bioethische Reflexion ist angewiesen auf Anwendungsbezug und aufgrund ihrer Angewiesenheit auf Anwendungsbereiche ist sie direkt verknüpft mit neuesten technischen Entwicklungen. Gleichzeitig ist bioethische Reflexion nur dann seriös durchführbar, wenn auch die theoretischen und ideengeschichtlichen Grundlagen der Ethik angemessen in die Diskussion einbezogen werden. Die sich aus dem Anwendungsbezug ergebenden Fragen und Probleme müssen mit diesen Grundlagenreflexionen konfrontiert werden. So macht dieser wesentliche Anwendungsbezug deutlich, dass alle Problemlagen der Bioethik technikinduziert sind: Die zu diskutierenden Fragen ändern sich je nach Stand der technischen Entwicklung, die technische Entwicklung lässt Probleme allererst auftreten und behandelbar werden. Bioethik orientiert auch das Recht, und zwar in zweifacher Hinsicht: Als Ethik ist sie dem Recht vorgelagert, insofern sie die Gesetzgebung orientiert und Begründungspotentiale legislativer Debatten eröffnet. Zudem ist sie dem Recht nachgelagert, insofern sie an die Vorgaben des Rechtdiskurses gebunden und durch sie geleitet ist. Die bioethische Beurteilung technischer Innovationen ist damit unmittelbar an eine Reflexion der institutionellen Bedingtheit sowohl der technischen Entwicklung als auch der ethischen und juristischen Formen ihrer Reflexion gebunden.

13. – 16.03.2013

Vom 13. bis zum 16. März 2013 fand am Zentrum für interdisziplinäre Forschung in Bielefeld die BiCoDa – Tagung Dimensions of Measurement statt. Die internationale Konferenz, an deren Organisation und Durchführung das Institut für Philosophie maßgeblich beteiligt war, versammelte eine Vielzahl von Forschern aus verschiedenen Fachgebieten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

2012

18. – 20.07.2012

Bis heute anhaltende systematische Brisanz gewinnt das philosophische Konzept der „Lebensform“ durch seine Funktion für die Spätphilosophie Ludwig Wittgensteins und die durch sie angestoßene breite, allerdings uneinheitliche Rezeption in (post-)analytischen und (neo-)pragmatistischen Diskussionen.

In jüngeren handlungs-, geist- und praxisphilosophischen Diskussionen fungieren das Konzept der „Lebensform“ und sein Komplement, das Konzept der „Praxisform“, als problemanzeigende Titelausdrücke: Sie markieren die Spannung und den Zusammenhang zwischen begrifflichen Erläuterungen (1) zur Form und Struktur des menschlichen Handelns, (2) zur konstitutiven Einbettung des Handelns in einen höherstufigen, gleichwohl in undeutlicher Weise „natürlichen“ Praxiszusammenhang, (3) zur internen Normativität, mithin zum ethischen und politischen Gehalt unserer Praxis.

Die Tagung versammelt ausgewiesene Nachwuchswissenschaftler, die in ihren bisherigen Forschungen bereits mit verschiedenen Akzentsetzungen und Hintergründen das Problem des Verhältnisses von Handlungsphilosophie und Praxistheorie als einer Explikation menschlicher Lebens- bzw. Praxisform verfolgt haben. Ziel ist eine kooperative Diskussion der grundbegrifflichen Folgen, Schwierigkeiten und Orientierungsmöglichkeiten, die sich mit der Reflexion auf die spezifische Art und Weise ergeben, in der Menschen ihr Leben leben.

Die Tagung fand mit freundlicher Unterstützung der Thyssen-Stiftung statt.

Hier finden Sie einen Flyer mit dem ausführlichen Programmablauf.

2010

19. – 20.07.2010

Workshop: Der Mut zur Wahrheit

Foucaults letzte Vorlesungen – philosophisch, philologisch, politisch
19./20. Juli 2010, Raum S1 03/100
Prof. Dr. Petra Gehring, Dr. Andreas Gelhard

Hier finden Sie das Programm als PDF-Download.

16. – 19.03.2010

Diese auf die Bedürfnisse von fortgeschrittenen Studierenden zugeschnittene Veranstaltung bietet die Möglichkeit, unter der Anleitung von z. T. externen Fachleuten, aktuelle Fragestellungen und Strömungen der Sozialphilosophie kennen zu lernen und zu diskutieren. Thematisiert werden einerseits einschlägige Grundbegriffe wie der des Sozialen wie auch damit eng verknüpfte Begriffe und Kategorien: Soziales Handeln und Praxis, Normativität und Normalität, Anerkennung, Integration und Exklusion, Gouvernementalität, Demokratie. Andererseits werden einige wichtige Strömungen der neueren Sozialphilosophie (alte und neue kritische Theorie, postrukturalistische Ansätze, Pragmatismus) im Hinblick auf ihre gegenwärtige Bedeutung diskutiert.

Dozenten: Dirk Jörke, Ralf Krause, Jens Kertscher, Marc Rölli, Jochen Schwenk

Organisatoren: Jens Kertscher und Marc Rölli

Genauere Informationen und das Programm der Summer School finden Sie hier als Download

Die jährliche Tagung der S.NET Gesellschaft (Society for the Study of Nanoscience and Emerging Technologies) war 2010 am Institut für Philosophie zu Gast. Vom 29. September bis zum 2. Oktober diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Themen aus den Gebeiten der Nanotechnologie, Technowissenschaft, Technikethik, Innovations-Antizipation uvm. Dabei wurden sowohl Forschung und Technologie einer philosphischen Betrachtung unterzogen, als die sozialen und ethischen Kontexte der jeweiligen Forschungen unter die Lupe genommen.

Die Tagung wurde in Zusammenarbeit mit dem Nanobüro der TU Darmstadt organisiert und durchgeführt. Weitere Informationen zur Tagung, Programme und Teilnehmer finden sie auf diesen Seiten des Nanobüros (Englisch) und auf der S.NET Seite.

2009

08. – 10.03.2009

Im Zentrum des Workshops standen Visionen und Vorstellungen im Zeitraum von etwa 1880 bis 1950, die als Vorläufer der heutigen Diskurse um „human enhancement“ (HE) verstanden werden können.

Weitere Informationen sowie die dazugehörige Publikation im transcript Verlag finden Sie hier.

2008

21. – 26.09.2008

Das Institut für Philosophie organisierte eine Internationale Summer School zum „metaphysischen Programm“ und gesellschaftlichen Dimensionen der konvergierenden Schlüsseltechniken (nano, bio, info, cogno).

Mehr Informationen zum EthicSchool Programm finden Sie auf dieser Seite.

6. – 7.06.2008

Die Klausurtagung wird gemeinsam veranstaltet von Informatik, Philosophie, Maschinenbau und Soziologie. Sie hat das Ziel, eine Forschungsagenda mit interdisziplinären Querfragen zum Ubiquitous Computing zu entwickeln. Weitere Informationen finden Sie auf TUbicomp.

Programm:

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2007

8. – 9.12.2007

Tagung zu Ehren des 60. Geburtstages von Gerhard Gamm.
Hier finden Sie das Programm der Tagung als PDF.

2006

15. – 17.06.2006

Tagung im Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus in Darmstadt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Dr. Jens Kertscher, Dr. Marc Rölli und Dr. Andreas Hetzel.

Die dazugehörige Publikation im Velbrück Verlag, sowie weitere thematische Informationen finden Sie hier.

6. – 8.04.2006

Internationaler und interdisziplinärer Workshop in Darmstadt, organisiert von Dr. Astrid Schwarz. Die dazugehörige Publikation im Springer Verlag finden Sie hier.

17.02.2006

Eine Festveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Darmstadt. Vortragssaal der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt, Schloss.

Die dazugehörige Publikation im Turia + Kant Verlag finden Sie hier.

2005

2. – 3.12.2005

Arbeitstagung soziologische und philosophische Fragen von Sterben und Tod

18. – 19.02.2005

Interdisziplinäre Arbeitstagung: Veranstaltet von Prof. Gehring (TU Darmstadt) und Prof. Rustemeyer (Universitäten Trier und Witten/Herdecke). Im Lichtenberghaus der TUD.

2004

Sommerkolloquium des Instituts für Philosophie.

Programm:

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2003

24. – 25.10.2003

Gemeinsamer Workshop der Technischen Universität Darmstadt und der Philipps Universität Marburg, veranstaltet und durchgeführt von Gerhard Gamm und Alexandra Manzei (TUD), Mathias Gutmann (Marburg). Zum Programm.

9. – 12.10.2003

Tagung des Instituts für Philosophie in Zusammenarbeit mit dem Graduiertenkolleg Technisierung und Gesellschaft und der University of South Carolina, veranstaltet und durchgeführt von Alfred Nordmann und Joachim Schummer. Die dazugehörige Publikation finden Sie hierund auf der Seite von Joachim Schummer.

2002

24.05.2002

Tagung des Instituts für Philosophie der Technischen Universität Darmstadt, veranstaltet und durchgeführt von Dieter Mersch und Gregor Schiemann, am 23. und 24 Mai 2005.

Der Erfolg Platons und des Platonismus ist auch der Erfolg eines metaphysischen Denkmodells, das die Geschichte bis zur Gegenwart prägt. Was aber wird aus Platon in nachmetaphysischen Zeiten, wenn die ›großen Erzählungen‹ an ihr Ende gelangen? Platon-Kenner wie Dorothea Frede, Ekkehard Martens, Arbogast Schmitt, Gernot Böhme, Wolfgang Detel und Hermann Schmitz unterziehen Platon und die Platonismen einer kritischen Revision.

Die dazugehörige Publikation der WBG finden Sie hier.