Veranstaltungen

SS 2010

29. September 2010

Anlässlich der am 29. September beginnenden S.NET Tagung kommt der französische Technikphilosoph Bernard Stiegler nach Darmstadt. Noch vor Tagungsbeginn soll es ein philosophisches Werkstattgespräch mit ihm geben (in englischer Sprache) – von 10:30 bis 12:30 im Schloss, Raum 63. Zu diesem Gespräch sind alle eingeladen. Ihm geht kein Vortrag voraus, sondern soll mit zwei oder drei kurzen, kommentierenden Stellungnahmen unsererseits eröffnet werden. Cheryce Xylander hat Interesse, eine kurze Stellungnahme beizutragen, weitere Freiwillige melden sich bitte bei Alfred Nordmann oder Cheryce von Xylander! Bernard Stiegler hat auch konkrete Kooperationsinteressen, die er vielleicht auch Diskussion stellen wird.

WS 2009/2010

7. bis 12. März 2010

Alfred Nordmann und Astrid Schwarz veranstalten ein Blocksemianr zum Thema „Ontologie wissenschaftlicher und technowissenschaftlicher Gegenstände“.

Gegenstände werden so konstituiert, dass sie auf gewisse Weise wahrgenommen, untersucht, erfahren werden können. Kategorien, Begriffe, Methoden, Instrumente tragen hierzu bei. Spätestens seit Thomas Kuhns Buch über die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen wird anerkannt, dass unterschiedliche Wissenschaften ihren jeweiligen Gegenstandsbereich unterschiedlich konstituieren. Das Seminar stellt die weitergehende Frage, ob es darüber hinaus einen grundsätzliche Differenz zwischen den Gegenständen der erklärenden und weltbeschreibenden Wissenschaften und den Gegenständen der auf Phänomenbeherrschung und Fertigkeitswissen zielenden Technowissenschaften gibt. Dies umfasst die Betrachtung so genannter hybrider Objekte, Grenzobjekte, attraktiver Objekte. Dabei lesen wir Texte u.a. von Alfred North Whitehead, Lucy Suchman, Andy Pickering, Bernadette Bensaude-Vincent, Bruno Latour oder Isabelle Stengers.

Dienstags 14.25 bis 16.05, ab 20. Oktober 2009

In diesem Semester bieten Alfred Nordmann und Stefan Gammel ein Proseminar mit dem Titel „Zukunt der Technik“ an.

Angesichts des gegenwärtigen Interesses an Zukunfstechnologien stellt sich die Frage: Was meint hier eigentlich der Zukunftsbegriff und in welchem historischen Horizont steht die Technikentwicklung? In diesem Seminar geht es also zunächst um Geschichtsphilosophie und Die Geschichte der Zukunft. Dabei steht das Zukunftsversprechen der Technik im Mittelpunkt: Wie verhält es sich zum aufklärerischen Bildungsideal oder religiöser Verheißung, wie orientiert es menschliches Handeln? Unsere Textauswahl umfasst geschichts- und technikphilosophische, aber auch techniksoziologische Texte.

SS 2009

25. Mai 2009

Kevin C. Elliott, Department of Philosophy, University of South Carolina, USA, „Precautionary Science and Nanotoxicology – Vorsorge in den Wissenschaften“ (Englisch), Raum 63 im Schloss (S3 13/63) – 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr.

Mittwochs 9.50 bis 11.30, ab 22. April 2009

In diesem Semester trägt Alfred Nordmann im Raum S3 13/36 zur Nanoforschung als Gegenstand einer Philosopie der Technowissenschaften vor.

22.4. Postkarten aus der Nanowelt [Einführung]

29.4. Maschine und Material [Geschichte der Nanoforschung, Reduktionismusprobleme]

6.5. Nanotechnowissenschaft [Erkenntnistheorie]

20.5. Hybride Dispositionen [Ontologie, Objektkonstitution]

10.6. Abstandsverlust [Medientheorie, Darstellungstechnik, Repräsentation]

17.6. Wunderbare Technik [Wissenschaft und Technik, Technikphilosophie]

24.6. Mit der Natur über die Natur hinaus [Naturphilosophie]

1.7. Zukunftstechnologie ohne Zukunft [Geschichtsphilosophie, politisch-praktische

Philosophie]

8.7. Kitsch und Kunst [Ästhetik]

WS 2008/2009

Mittwochs 16.15 bis 17.55 Uhr, ab 22. Oktober 2008

Auch in diesem Semester gibt es wieder Mittagsgesprächeim Rahmen einer Lehrveranstaltung.

Im WS 2008/09 lud das nanobüro der TUD ein zur Diskussion über gesellschaftliche Fragen und Probleme der Nanotechnologie. Mitglieder des Nanobüros und eingeladene ReferentInnen stellten ihre Perspektiven und Thesen vor.

Die Zoo-Bar bot dem Seminar jene einladende Atmosphäre, die das Gespräch befördert und den Austausch über die Grenzen verschiedener Fachkulturen hinweg erleichtert. Konzipiert wurde das Seminar von Dr. A.E. Schwarz, betreut von Daniel Quanz. Für ihr Engagement sei allen Beteiligten an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt!

Ein Reader zum Proseminar kann am Institut für Philosophie als CD (2€) oder Hardcopy (20€) erstanden werden (Frau Braun, Schloss R 364).

Mit dem vorliegenden Reader wird dieses material- und facettenreiche Seminar nun dokumentiert. Der Reader enthält alle gelesenen Hintergrundtexte, die auf die Sitzungen vorbereiteten, sowie die Präsentationen der ReferentInnen. Auch die schriftlichen Beiträge der Studierenden sind aufgenommen. Diese sind in Form von Protokoll, Impulsreferat, Positionspapier an den entsprechenden Stellen des Readers zu finden.

SS 2008

Donnerstags 12.30 bis 14.00, ab 2. April 2008

Die Mittagsgespräche finden in diesem Semester ihre Fortsetzung als wöchentliches Proseminar, das für Interessierte offen ist.

Proseminar – Geschichte, Theorie, gesellschaftliche Aspekte der Nanoforschung

In der informellen Atmosphäre des 109qm sollen Fragen zum schillernden Begriff „Nanotechnologie“ gestellt, diskutiert und beantwortet werden: Was ist Nanotechnologie eigentlich und woher kommt sie? Ist sie ein typisches Beispiel für „anwendungsorientierte Grundlagenforschung“ und somit symptomatisch für den heutigen Wissenschaftsbetrieb? Läutet sie ein neues Zeitalter der technischen Entwicklung ein, das alle Lebensbereiche verändern wird? Welche Rolle spielen die Visionen, die hinter der aktuellen Forschung stehen und weit über sie hinausweisen? ´

Donnerstags 12:30h bis 14:00h im 109qm (im 603qm)

Einführungssitzung: Do 03.04.2008

WS 2007/2008

8. November 2007

Dr. Andreas Woyke (TU Darmstadt): „Konkrete Risiken der Nanotechnologie im größeren Kontext – wissenschaftsgeschichtliche, wissenschaftsphilosophische und ethische Perspektiven.“

13. Dezember 2007

Dr. Andreas Lösch/Stefan Gammel (TU Darmstadt): „Bericht über das abgeschlossene BMBF-Projekt 'Modelle regulatorischer Einbettung von Innovationsprozessen am Beispiel der Nanotechnologie.'“

19. Dezember 2007

PD Dr. rer. nat. phil. habil. Nicole C. Karafyllis (Universitäten Wien, Stuttgart und Frankfurt/M): „Bacillus Nanotechnensis: Der Erreger einer 'neuen' Epidemie im Labor der Gegennatur-Gesellschaft und seine Grenzen der Biofaktizität.“ In diesem Mittagsgespräch geht es um die These des epidemieartigen Sich-Ausbreitens eines Nano-Erregers, der metaphorisch darauf hinweisen soll, dass dasjenige als real vorhanden debattiert wird, was noch nicht einmal richtig zuhanden ist: die großen Versprechungen im Namen der Nanotechnologie(n). Ferner wird Angesichts der Rede von 'Nanowelten' das anthropologische Konzept von Selbstverhältnis zu Weltverhältnis kritisch beleuchtet. Parallelen zwischen dem Diskurs zur Grünen Gentechnik und Nanotechnologie werden aufgezeigt.

! Ort und Zeit: Mittwoch, 19.12.2007, 13:00 bis 15:00 Uhr, bei IANUS, Seminarraum in der Physik Gebäude S2/07, Raum 53, Hochschulstr. 6

10. Januar 2008

Dr. Arianna Ferrari (TU Darmstadt): Klausursitzung Nanoethik 11.30h bis 19.00h! Mit Bitte um vorherige Anmeldung.

31. Januar 2008

Maria Angeles Quesada (Madrid)

SS 2007

25. Mai 2007

Prof. Dr. Wendorff / Dr. Christopher Stillings (Philipps Universität Marburg)

15. Juni 2007

Christian Kehrt, Peter Schüßler (Deutsches Museum, München)

Knowledge-production and Innovation at the Nanoscale. Instruments, Images and Visions in the Practice of Nanotechnology

19. Juli 2007

Prof. Ingrid Ott (Universität Lüneburg)

„Ökonomische Aspekte der Nanotechnologie als einer Querschnittstechnologie“

WS 2006/2007

8. März 2007

Prof. Kristian Köchy (Institut für Philosophie, Universität Kassel)

„Zur Konzeptualisierung lebender Systeme in der Nanobiotechnologie“

Angesichts des wechselseitigen Konzepttransfers zwischen Nano- und Biotechnologie (in nano2bio bzw. bio2nano) geht es darum, die verschiedenen Konzepte lebender Systeme in der Nanobiotechnologie zu identifizieren. Welche Metaphern, Modelle und welche Wissenschafts- und Naturvorstellungen kommen in der Diskussion um Nanobiotechnologie zum Zuge? Am Beispiel von fachöffentlichen Texten (Pressemeldungen) sowie von Sekundärliteratur über die Nanobiotechnologie (biomimetische Systeme, biokompatible Systeme, etc.) werden einige exemplarische Konzepte vorgestellt. Sie werden zu drei historischen Modellen (Polypenmodell, Kristallmodell und Maschinenmodell) aus der Biologiegeschichte in Beziehung gesetzt.

11. Januar 2007

Arie Rip, Martin Ruivenkamp (Universität Twente, NL)

30. November 2006

Andrew Jamison (Universität Aalborg, Dänemark)

16. November 2006

Antje Heuer, Patentanwältin (München)

SS 2006

22. Juni 2006

Dr. Arianna Ferrari und Stefan Gammel M.A. (Ethik in den Biowissenschaften, Tübingen)

In Tübingen fand im Juni 2006 ein Workshop zum Thema „(Selbst) Fiktionalisierung der Wissenschaft und ethische Implikationen – Visionen der Nanotechnologie“ statt. Zwei Veranstalter dieser Tagung berichteten bei unserem Mittagsgespräch über ihre eigenen Beiträge zu dieser Tagung: Nanotechnologische Forschung und Visionen von „Life extension“ (Arianna Ferrari) sowie Nano-Visionen in der Literatur (Stefan Gammel)

1. Juni 2006

Dr. Arno Schubbach (Forschungsschwerpunkt Bildkritik EIKONES, Basel)

18. Mai 2006

Prof. Angela Krewani (Medienwissenschaft, Marburg)