Willkommen auf der Seite des Büros für interdisziplinäre Nanotechnikforschung – nanobüro

Das nanobüro dient als Plattform für interdisziplinäre Gespräche, die Entwicklung gemeinsamer Initiativen und die Durchführung diverser Forschungs- und Bildungsprojekte. Da die Auseinandersetzung mit ethischen und gesellschaftlichen Fragen der Nanotechnologie ein Verständnis des Phänomens „Nanoforschung“ voraussetzt, stehen folgende Fragen im Mittelpunkt des Interesses:

  • Was können wir wissen, wie lassen sich nanoskalige Phänomene verstehen und kontrollieren?
  • Wie funktioniert das Zusammenspiel von theoretischer Neugier, Erfindungsgeist und Innovationsdruck?
  • Was dürfen wir glauben, welche Rolle spielen die Metaphern und Bilder, die großen Visionen und Versprechen der Nanotechnologie?
  • Gibt es die Nanowissenschaft und -technik überhaupt oder sollten wir lieber von Nanotechnologien im Plural sprechen?
  • Wie lässt sich die Entwicklung der Nanotechnologien gestalten – auch im Rahmen ihrer Konvergenz mit anderen Schlüsseltechnologien?
  • Welche Weltanschauung steht hinter den Nanotechnologien, verfolgen sie ein metaphysisches Programm, das offen gelegt werden muss?
  • Können Wissenschaft und Gesellschaft voneinander lernen, mit den Ambivalenzen und Herausforderungen der Nanotechnologien umzugehen?

Im nanobüro kommen wissenschaftsphilosophische, historische und sozialwissenschaftliche Erkundungen zusammen. Als Impulsgeber tritt ein überwiegend natur- und ingenieurswissenschaftlich besetzter Beirat aus dem Darmstädter Umfeld hinzu.

Bis Ende des Jahres 2008 war das nanobüro Teil des entrums für interdisziplinäre Technikforschung (ZIT) der Technischen Universität Darmstadt. Seit der universitätsinternen Reform der interdisziplinären Strukturen ist das nanobüro eine selbstständige, mit dem Institut für Philosophie assoziierte Institution geworden.