KIVA

Nahrung aus Müll? – die KIVA/Synbio-Projektwoche 2014

© kanvag - Fotolia.com
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Um was ging es?

Nahrung aus Müll? – Eine Frage für Biotechnik, Politik und Philosophie: Im kommenden Wintersemester bieten die Institut für Philosophie und Politikwissenschaft gemeinsam mit dem Fachbereich Biologie eine interdisziplinäre Projektwoche zur synthetischen Biologie an. Untersucht und hinsichtlich der Voraussetzungen und Folgen kritisch diskutiert werden Visionen, mittels genetisch veränderter oder gar künstlicher Organismen Nahrung aus Abfällen herzustellen. – Es scheint ein idealer Plan: Unbrauchbare Abfälle, die die Umwelt belasten, zu einer Quelle für die menschliche Ernährung zu machen. Also Umweltschutz und Ernährung in einem? Gebraucht werden Interventionen aus philosophischer und politikwissenschaftlicher Perspektive…

KIVA / Synbio bringt Studierende verschiedener Disziplinen (Biologie, Philosophie und Politikwissenschaft) zusammen, um während einer einwöchigen Projektwoche gemeinsam ein aktuelles, gesellschaftlich relevantes Problem zu bearbeiten. Dieses Jahr geht es um synthetische Biologie. Die ausführliche Aufgabenstellung wird zu Beginn der Projektwoche bekannt gegeben. Ziel ist es, philosophische Dimensionen des Problems kritisch in die Lösung und Produktentwicklung mit einzubringen sowie die Arbeitsweisen anderer Disziplinen kennenzulernen und die Ansätze der eigenen Disziplin anhand dessen zu reflektieren.

An wen richtet sich die Projektwoche?

Die Veranstaltung richtet sich an alle Philosophie-Studierenden. Die Anrechnungsmöglichkeiten finden Sie gegen Ende der Vorlesungszeit im TUCaN.

Studierende der anderen beteiligten Fächer erfragen die Teilnahmevoraussetzungen bitte bei ihren jeweiligen Instituten.

Anmeldung:

Sobald es wieder eine Neuauflage der KIVA Projektwoche gibt, erfahren Sie hier weitere Details zu den Anmeldemodalitäten.

Kontakt:

Kai Denker <>

Häufig gestellte Fragen:

  • Bin ich für die Dauer der Projektwoche von meinen übrigen Veranstaltungen befreit?

Ja, für die beteiligten Fachbereiche und Institute besteht eine entsprechende Vereinbarung. Jedoch bestehen Vereinbarungen nicht für alle möglichen Fachkombinationen. Bitte fragen Sie nötigenfalls bei den Dozenten kollidierender Lehrveranstaltungen nach. Gerne werden wir Sie hier unterstützen.

  • Besteht während der Projektwoche Anwesenheitspflicht?

Die Projektwoche wird in Gruppen von voraussichtlich jeweils 12 Studierenden durchgeführt. Wir müssen daher leider auf einer Anwesenheitspflicht bestehen, um gegenüber den anderen Studierenden fair zu bleiben. Sollte dies für Sie z.B. aufgrund von Kinderbetreuung, Krankheit oder Arbeitsverpflichtungen schwierig werden, sprechen Sie uns bitte an. In den letzten Jahren haben wir stets gute Lösungen erfunden.

  • Ich studiere keine Philosophie, sondern das Fach XY. Kann ich trotzdem an der Projektwoche teilnehmen?

Immer mehr Institute am Fachbereich 2 und immer mehr Fachbereiche an der TU bieten ähnliche Veranstaltungen unter dem Dach von KIVA an. Aus organisatorischen Gründen müssen wir Sie bitten, stets an dem KIVA-Projekt ihres jeweiligen Studienfachs teilzunehmen. Bitte beachten Sie, dass das Institut für Soziologie dieses Semester eine eigene Projektwoche zusammen mit dem Fachbereich für Elektrotechnik anbietet. Sollte Ihr Institut oder Ihr Fachbereich noch kein KIVA-Projekt anbieten, lohnt es sich vielleicht, hier etwas „Druck“ zu machen.

  • Was ist und wofür steht KIVA / Synbio?

KIVA ist ein vom BMBF gefördertes Projekt zur Verbesserung der Studienbedingungen. KIVA steht für „Kompetenzentwicklung durch interdisziplinäre Vernetzung von Anfang an.“ Weitere Informationen finden Sie unter http://www.kiva.tu-darmstadt.de/

„Synbio“ ist ein aus „synthetische Biologie“ zusammengesetzter Begriff. Die synthetische Biologie befasst sich mit der „Herstellung“ von Organismen mittels Genmanipulation und führt ingenieurwissenschaftliche Paradigmen in die Biologie ein.