Sophie Loidolt

Prof. Dr. Sophie Loidolt

 

Ich bin Professorin für Praktische Philosophie an der TU Darmstadt und vertrete einen phänomenologischen Schwerpunkt in Forschung und Lehre. Dabei interessieren mich insbesondere Theorien der Intersubjektivität, Alterität, Pluralität und ihre Relevanz für die Konstitution des ethischen, politischen und sozialen Sinnfelds, sowie der Zusammenhang von Erfahrung, Normativität und Rechtfertigung. Ich arbeite auch zu theoretischen Themen im Bereich der Transzendentalphilosophie und der Philosophie des Geistes.

Mein Philosophiestudium habe ich bis zum Doktorat an der Universität Wien absolviert, mit Forschungsaufenthalten in Leuven, Paris und New York. In meiner Post-Doc Phase war ich Visiting Scholar an der New School for Social Research, APART-Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und anschließend Universitätsassistentin am Institut für Philosophie der Universität Wien, wo auch meine Habilitation angenommen wurde. 2016-2018 war ich Gastprofessorin am Institut für Philosophie der Universität Kassel. Seit 2014 bin ich Mitglied der Jungen Akademie der ÖAW.

Sprechzeiten im Sommersemester

Sprechstundentermine während der vorlesungsfreien Zeit finden nur nach Vereinbarung statt.

Forschungsprofil

  • Phänomenologie und Existenzphilosophie
  • Politische Philosophie, Rechtsphilosophie, Ethik, Sozialphilosophie, soziale Ontologie
  • Transzendentalphilosophie, Philosophie des Geistes, Erkenntnistheorie

Aktuelle Forschungsschwerpunkte

  • Intersubjektivität, Alterität, Pluralität (insbes. Husserl, Levinas, Arendt), phänomenologische Ansätze in der Ethik, der Rechtsphilosophie und der Sozialontologie
  • Das Politische und politische Handlungstheorien, Subjektivität und Subjektivierung im Zusammenhang von Erste-, Zweite- und Dritte-Person-Perspektive
  • Erfahrung, Normativität und Rechtfertigung (epistemisch und normativ)
  • Öffentlichkeit, Privatheit und Pluralität im digitalen Zeitalter
  • Existenzielle Dimensionen des Rechts: Erfahrungen und Strukturen von Recht und Rechtlosigkeit (Migration und Staatenlosigkeit)
  • Phänomenologische Konzepte personaler Identität
  • Intentionalität und Bewusstsein, Geist-Welt-Zusammenhang, begriffliche und vorbegriffliche Erfahrung
  • Transzendentalphilosophie und transzendentaler Idealismus (insbes. Husserl und Kant) und Theorien des neuen Realismus

Lehrveranstaltungen

Sommersemester 2018

SE Texte zu phänomenologischen Theorien der Fremderfahrung und Sozialität

SE Arendt: Vita activa

VL Intersubjektivität, Alterität, Pluralität – Phänomenologische Theorien der Sozialität

SE Husserls transzendentale Phänomenologie (anhand von ausgewählten Texten)