Workshops und Kolloquien

Sommerkolloquium 2018

S1 03/116, Mi., 18:05-19:45 Uhr

Kontakt: Prof. Dr. Petra Gehring, Dr. Philipp Richter, ,

Flyer des Sommerkolloquiums

Workshop „Öffentlichkeit, Privatheit und Pluralität im digitalen Zeitalter"

Workshop Öffentlichkeit

5./6. Juli 2018

Institut für Philosophie, Besprechungsraum Landwehrstraße 54

TU Darmstadt

Alle sind herzlich willkommen, keine Anmeldung notwendig!

Was bedeuten Öffentlichkeit und Erscheinungsraum im Kontext gegenwärtiger technischer Wirklichkeiten und Möglichkeiten? Wie formt sich diese „Bühne der Welt“ angesichts sozialer Medien wie Facebook, Twitter, YouTube & Co. und deren fortschreitender Ökonomisierung? Wie verändert sich dadurch die Architektur des politischen und öffentlichen Raums (den Handelnde, Zuschauende und Urteilende konstituieren), aber auch des privaten Raums? Und was bedeutet dies in Bezug auf ein Voreinander-Erscheinen und ein Vertrauen in diese Räume? Was bedeutet es für ein „Wer im Wir“ und für die Möglichkeiten der pluralen Artikulation von Perspektiven?
Was bedeutet es schließlich für Lüge und Wahrheit in der Politik und dafür, dass Wirklichkeit sich nur mit anderen konstituieren kann, wie Hannah Arendt in guter Husserl’scher Manier behauptet — aber genauso Gegenwirklichkeiten in Blasen und „echo chambers“ erzeugt werden können? Was heißt es hier noch, eine „Welt“ zu teilen? Und wie können wir „Sorge um die Welt“ (Arendt) unter diesen Bedingungen tragen?

Die philosophischen Debatten der letzten Jahre lassen eine deutliche Sorge um das „Wir“ und das „Wer im Wir“ erkennen. Dabei sind nicht nur konstitutionstheoretische und sozialontologische Fragstellungen relevant, sondern ebenso politische, ethische, normative Dimensionen. Der Workshop möchte diese theoretischen Ansätze interdisziplinär diskutieren und mit technikphilosophischen und medientheoretischen Forschungen zusammenbringen, die sich mit den veränderten Bedingungen und neuen Anforderungen des digitalen Zeitalters auseinandersetzen. Fragen nach Öffentlichkeit und Privatheit, Wirklichkeit und Virtualität, Interaktion, Identität und Authentizität, Leiblichkeit und Emotionalität, Selbst-, Fremd- und Wir-erfahrung stellen sich in diesen Zusammenhängen neu.

Dabei soll es auch um methodische Herausforderungen gehen: Mit welchen Analyseinstrumenten beschreiben wir diese Räume, wo sich Erfahrungen und Interaktionen innerhalb von Strukturen, Subprozessen und globalen Dimensionen vollziehen, die sich der Erfahrbarkeit entziehen? Welche Konsequenzen hat dies für unseren theoretischen und normativen Zugriff? Und wie können wir diesbezüglich fruchtbar phänomenologische, diskurstheoretische, systemtheoretische, (post-) strukturalistische, kritisch-theoretische, analytische, feministische, etc. Methoden zusammenbringen?

Der Workshop findet am 5. und 6. Juli 2018 im Besprechungszimmer des philosophischen Instituts der TU Darmstadt statt (Landwehrstraße 54, 1. Stock). Beiträge ca. 30 min, Diskussion 20 min.

Organisation: Sophie Loidolt

Die Veranstaltung steht in Kooperation mit der thematisch verwandten Tagung „Transparenz, Öffentlichkeit, Urteilskraft“ (08.-11.11.2018) des Hannah Arendt Archivs an der Universität Oldenburg.

https://www.uni-oldenburg.de/philosophie/forschung/forschungsstelle-hannah-arendt-zentrum/aktuelles/

Vortragende:

Nils Baratella (Institut für Philosophie, Hannah Arendt-Archiv, Universität Oldenburg)

Yvonne Förster (Kulturwissenschaftliches Kolleg Konstanz, Leuphana Universität Lüneburg)

Thilo Hagendorff (Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften, Universität Tübingen)

Steffen Herrmann (Institut für Philosophie, Fernuniversität Hagen)

Tobias Holischka (Institut für Philosophie, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt)

Stefan Katzenbeisser (Security Engineering Group, FB Informatik, TU Darmstadt)

Sophie Loidolt (Institut für Philosophie, TU Darmstadt)

Tobias Matzner (Institut für Medienwissenschaften, Universität Paderborn)

Julia Maria Mönig (Hochschule der Medien Stuttgart)

Ahmad-Reza Sadeghi (System Security Lab, FB Informatik, TU Darmstadt)

Gerhard Thonhauser (Institut für Philosophie, FU Berlin)

Maren Wehrle (Institut für Philosophie, Erasmus Universität Rotterdam)

Programm

(Kleinere Änderungen und Umstellungen vorbehalten!)

TAG 1: Donnerstag 5. Juli

9.30 -10.00

Begrüßung und Einführung

PHÄNOMENOLOGISCH-METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN ZU DIGITALITÄT UND VIRTUALITÄT

10.00-11.00

Maren Wehrle: Unmittelbare Vermittlung: Die Vernetzung von Menschen, Daten und Dingen

11.00–12.00

Tobias Holischka: Der virtuelle Ort

12.15-13.15

Sophie Loidolt: Digitale Lebenswelt und Wirklichkeit – Versuch einer phänomenologisch-methodischen Annäherung

13.15-14.30: MITTAGSPAUSE

ÖFFENTLICKEIT, PLURALITÄT UND DAS POLITISCHE

14.45-15.45

Gerhard Thonhauser: Dynamiken kollektiv-affektiver Welterschließung und Herausforderungen der Demokratie

15.45-16.45

Yvonne Förster : Prekäre Pluralitäten: Virtuelle Öffentlichkeit zwischen Utopie und Dystopie

17.00-18.00

Steffen Herrmann: Öffentlichkeit, Macht und Digitalität

TAG 2: Freitag 6. Juli

SUBJEKTIVITÄT UND PRIVATHEIT IM DIGITALEN ZEITALTER

10.00-11.00

Stefan Katzenbeisser: Aktuelle Herausforderungen für den technischen Schutz digitaler Daten

11.00–12.00

Nils Baratella: Die Notwendigkeit der Distanznahme. Zum Phänomen der sprachlichen Gewalt in sozialen Netzwerken

12.15-13.15

Tobias Matzner: Digitalisierte Subjekttheorien und einige Überlegungen zum Wert des Privaten

13.15-14.30: MITTAGSPAUSE

14.30-15.30

Ahmad-Reza Sadeghi: Die dunkle Seite der Digitalisierung

15.30-16.00

Julia Maria Mönig: Privatheit und Konformismus: zu Arendts Aktualität

16.15-17.15

Thilo Hagendorff: Künstliche Intelligenz und Privatheitsrisiken – Reaktionsweisen auf neue Identitätsbedrohungen

Abstracts

PHÄNOMENOLOGISCH-METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN ZU DIGITALITÄT UND VIRTUALITÄT

Maren Wehrle

Unmittelbare Vermittlung: Die Vernetzung von Menschen, Daten und Dingen

Ausgehend von Helmuth Plessners anthropologischen Kriterien der natürlichen Künstlichkeit, dem utopischen Standort und der vermittelten Unmittelbarkeit, werde ich versuchen, die zunehmende Vernetzung von Menschen, Daten und Dingen anhand dreier Beispiele – soziale Netzwerke, smart devices/wearables, smart environments (internet of things) – phänomenologisch zu beschreiben. Wie verändern sich unsere Aufmerksamkeit, praktischen Handlungen und Erwartungen? Inwiefern lässt sich das Natürliche vom Künstlichen, das Hier noch vom Dort noch unterscheiden? Arbeitshypothese hierbei ist, dass die Vermittlung im digitalen Zeitalter zur eigentlichen Unmittelbarkeit wird und sich damit selbst auflöst. Dies zeigt sich darin, dass das Private gleichermaßen öffentlich ist, wie das Öffentliche privat. Anstatt einer Pluralisierung der Perspektiven und Meinungen, die mit einer Distanz und Vermittlung einhergeht, besteht die Gefahr einer Zentralisierung und Monopolisierung. Wenn alles bereits im Vorhinein antizipiert ist, unsere Interessen und Identität genauso wie unsere praktischen Ziele und Pläne, wenn wir nicht mehr auf die Dinge und die Umwelt reagieren, sondern diese proaktiv auf uns, führt dies zwangsweise zu einem Fehlen von Responsivität (Waldenfels) und damit auch Verantwortung.

Tobias Holischka

Der virtuelle Ort

Die Informationsgesellschaft pflegt einen selbstverständlichen Umgang mit ihren sich immer weiter entwickelnden technischen Geräten. Die neuen Phänomene der Virtualität sind dabei jedoch weitgehend unreflektiert als Schein oder Unwirklichkeit konnotiert. In der phänomenologischen Analyse zeigt sich, dass insbesondere der virtuelle Ort als versammelndes Prinzip eine Realität schafft, die, ganz im Gegensatz zum abstrakten Konzept des Cyberspace, eine ontologische Verbindung zur menschlichen Lebenswelt herstellt und sie auf diese Weise erweitert. In diesem Kontext stehen die Diskussionen um Leiblichkeit, Öffentlichkeit und Privatheit, sowie Wirklichkeit und Virtualität auf einem neuen und fruchtbaren Boden.

Sophie Loidolt

Digitale Lebenswelt und Wirklichkeit – Versuch einer phänomenologisch-methodischen Annäherung

Wie können wir digitale Lebenswelten beschreiben? Hat die Phänomenologie das Rüstzeug dafür oder stellt sie diese Aufgabe vor prinzipielle Probleme (insofern sie von Originarität, Leiblichkeit, face-to-face Beziehungen etc. ausgeht)?

Dafür muss die erste Frage sein: mit welchen Phänomenen haben wir es überhaupt zu tun?

Wie werden digitale Lebenswelten, im Privaten wie im Öffentlichen, erfahren? Was sind die Brüche und Kontinuitäten zum „sinnhaften Aufbau der sozialen Welt“, so wie ihn z.B. Alfred Schütz beschrieben hat?

Meine These ist, erstes, dass die sich herstellenden sinnhaften und sozialen Kontinuitäten, die sich über das „Interface“ und das „Erscheinen“ in diesen Räumen ergeben, tendenziell die radikale Nicht-Erfahrbarkeit des Digitalen (und die ihm eventuell eingeschriebenen ökonomischen Logiken) verschleiern. Insofern ist Digitalität nicht Virtualität, da Virtualität einen (als-ob) Erfahrungsraum darstellt.

Zweitens kann sich innerhalb dieser Erfahrungsräume, so virtuell sie sein mögen, trotzdem Wirklichkeit konstituieren. Dieser Wirklichkeitsbegriff steht dann nicht mehr im Gegensatz zur „Virtualität“, sondern besteht vielmehr in der wechselseitigen intersubjektiven Versicherung, dieselbe Sache aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Unwirklich wäre im Gegensatz dazu der ins Monströse multiplizierte Einzelaspekt (etwa in sog. echo-chambers), sowie das Dunkel des „bloß Privaten“, das sich seiner selbst nicht auf diese Weise versichern kann. Hier wird die Arendt’sche Konzeption von Öffentlichkeit (und Privatheit) mit ihren normativen Implikationen relevant, ohne an einen Authentizitätsbegriff des Erscheinens geknüpft werden zu müssen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie mit der sich im Netz und durch das Netz manifestierenden Verwischung von Privatem und Öffentlichem umzugehen ist.

ÖFFENTLICKEIT. PLURALITÄT UND DAS POLITISCHE

Gerhard Thonhauser

Dynamiken kollektiv-affektiver Welterschließung und Herausforderungen der Demokratie

Chantal Mouffes Kritik am Liberalismus aufgreifend, aber die Engführungen ihrer Alternative vermeidend, möchte ich ein Verständnis kollektiver affektiver Intentionalität vorschlagen, welches die zentrale Rolle von Kollektivität und Affektivität für das Politische hervorhebt. Anhand eines relationalen Verständnisses von Affektivität wird die primäre Welterschließung als kollektive Erfahrungen der Relevanz und des Betroffenseins verstanden. Ein Verständnis sozialer Kollektive als Dynamiken gemeinsamer Affizierung und Weltorientierung öffnet den Blick auf deren ambivalente Rolle: Erfahrungen kollektiver Emotionen fördern einerseits Gruppenidentität und Solidarität, andererseits aber auch soziale Grenzziehungen und Ausschlüsse. Darauf aufbauend stelle ich zwei Fragen: Können Echokammern als Extremformen dieser sozialen Dynamik verstanden werden? Wie können vor diesem Hintergrund homogenisierende Segregationen vermieden und demokratische Aktualisierungen von Pluralität gefördert werden?

Yvonne Förster

Prekäre Pluralitäten: Virtuelle Öffentlichkeit zwischen Utopie und Dystopie

Facebook und Twitter haben sich in den letzten Jahren als durchaus ernstzunehmende Einflussfaktoren politischer Entwicklungen erwiesen. Der arabische Frühling 2011 wurde direkt mit diesen Social Media Plattformen in Verbindung gebracht. Was sich dort positiv ausnahm, kehrte sich mit der Wahl Trumps ins Gegenteil. Fest steht: Social Media konstituiert Öffentlichkeiten und macht Meinungen. Die zugrundeliegenden Prozesse sind jedoch weitgehend automatisiert und durch Algorithmen gesteuert. In meinem Vortrag möchte ich der Digitalisierung und Automatisierung verschiedenster Lebensbereiche Beispiele aus Science-Fiction Filmen und Serien gegenüberstellen. Science-Fiction in Kino und TV ist derzeit ein einflussreicher Faktor für die Wahrnehmung technologisch bedingten Wandels. Mir geht es darum, die Bildebenen dieser Narrative aus phänomenologischer Perspektive zu untersuchen und dabei eine Idee zu geben, wie sich Wahrnehmung durch neue Technologien verändert und an welcher Stelle sich dabei Potenziale oder Risiken für eine demokratiefreundliche Öffentlichkeit ergeben.

Steffen Herrmann

Öffentlichkeit, Macht und Digitalität

Der digitale Strukturwandel wird vielfach als eine Bedrohung für die politische Öffentlichkeit wahrgenommen. Noch weniger als die alten Medien scheinen die neuen Medien nämlich jenem Bildungsauftrag zu gehorchen, der es erlaubt, wohl-informierte und unparteiliche Urteile über politische Sachverhalte zu fällen. Ganz im Gegenteil: Die neuen Medien schaffen Echo-Kammern und Filterblasen, in welchen der ‚Streit um Meinungen‘, den Hannah Arendt als den Kern des öffentlichen Lebens verstanden hat, entweder versiegt oder sich bloßen konfrontativen Gegenüberstellung zuspitzt. Teilt man diese Diagnose einer umfassenden Gefährdung durch den digitalen Wandel in unserer Gegenwart, dann stellt sich die Frage, wie die Öffentlichkeit revitalisiert werden kann. Ich möchte in meinem Vortrag argumentieren, dass Hannah Arendt mit ihrem Plädoyer für eine Räterepublik das Modell einer strukturierten Öffentlichkeit entworfen hat, die nicht nur den oben genannten Gefahren der Digitalisierung entgeht, sondern vielmehr umgekehrt, Digitalisierung für Prozesse der Bildung von Macht- und Gegen-Macht fruchtbar machen kann.

Stefan Katzenbeisser: Aktuelle Herausforderungen für den technischen Schutz digitaler Daten

In unserer digitalen Gesellschaft fallen mehr und mehr personenbezogene Daten an; Daten werden sogar zunehmend als „Öl des 21. Jahrhunderts“ angesehen. Häufig besteht jedoch ein Dilemma zwischen dem Nutzen personenbezogener Daten sowie einem potentiellen Schaden, der durch Datenmissbrauch entstehen kann. In dem Vortrag wird anhand einiger Beispiele dieses Dilemma aufgezeigt; zudem werden technische Lösungen besprochen, die das Dilemma auflösen können.

Nils Baratella

Die Notwendigkeit der Distanznahme. Zum Phänomen der sprachlichen Gewalt in sozialen Netzwerken

In den Selbstdarstellungen sozialer Netzwerk-Plattformen wie beispielsweise Facebook ist vielfach die Rede von positiven Formen der Vernetzung, gar von Freundschaft. Die Realität ist hingegen häufig eine andere: Beleidigungen, Beschämungen, sprachliche Gewalt sind hier an der Tagesordnung. Die Öffentlichkeit, die in den sozialen Netzwerken in einer eigenen Form hergestellt wird, ist für den Einzelnen so gut wie nicht kontrollierbar und von besonderen Konflikten geprägt. Deswegen, so die These des Vortrags, müssen sich Subjekte hier in einer distanzierten Form präsentieren: so, wie sie in „den Augen der Anderen“ gesehen werden wollen. Dies hat Helmuth Plessner bereits in den 1920er Jahren als „Recht auf Distanz“ bezeichnet. Auch Hannah Arendt hat u.a. in ihren Überlegungen zur politischen Urteilskraft deutlich gemacht, dass Öffentlichkeit idealerweise so beschaffen sein soll, dass sie das Private als Ort reflexiver Urteilskraft schützt. Notwendig wird dies insbesondere dann, wenn die Öffentlichkeit kein Raum der anerkennenden Begegnung gemeinschaftlich handelnder Subjekte ist, sondern einer der auch von Konkurrenz und Widerstreit geprägt ist.

SUBJEKTIVITÄT UND PRIVATHEIT IM DIGITALEN ZEITALTER

Tobias Matzner

Digitalisierte Subjekttheorien und einige Überlegungen zum Wert des Privaten

Der Vortrag wird sich mit den Subjekttheorien von Hannah Arendt, Linda Martín Alcoff und Judith Butler beschäftigen. Alle drei haben zu einer Kritik des rationalen, autonomen Subjektes beigetragen. Solche Subjektkritiken wiederum haben die kritische Auseinandersetzung mit dem Wert des Privaten informiert. Der Vortrag wird diese Konstellation auf digitale Technologien übertragen. Dazu behandelt er die Frage, wie sich die von den eingangs genannten Autorinnen diskutierten Formen der Alterität darstellen, wenn diese digital vermittelt werden. Dabei muss auch gefragt werden, welche Rolle hier die Subjektivierung durch nicht-menschliche Akteure (Algorithmen) spielt. Im Anschluss werden einige Ausblicke gegeben, was es für den Wert des Privaten bedeutet, wenn Autonomie nicht nur durch Andere, sondern auch durch (digitale) Medialität begrenzt oder bedingt ist.

Julia Maria Mönig

Privatheit und Konformismus: zu Arendts Aktualität

Hannah Arendts Privatheitsbegriff wird zumeist vor dem Hintergrund ihres Werkes „Vita activa“ verstanden. Neben diesem lokalen Privatheitsverständnis finden sich in ihren Werken jedoch auch weitere Bestimmungen des Privaten. So etwa der informationellen Dimension des Privaten in ihrer Totalitarismusanalyse und der dezisionalen Dimension im umstrittenen Aufsatz „Little Rock“. Dabei finden sich Zitate von erschreckender Aktualität, wenn wir bedenken, dass es Arendt bei ihrer Forderung nach einem absolut geschützten Bereich des Privaten darum ging, zu verhindern, dass wieder geschehe „was nie hätte geschehen dürfen“. Aktuell sind angesichts von Algorithmen, die unser Leben bestimmen, auch Arendts Warnung von losgelassenen Prozessen, deren Ende niemand mehr absehen kann, ihre Wissenschaftskritik sowie ihre Kritik am Konformismus. Arendts Angst vor einer „Tyrannei der Majorität“ in Kindergruppen liefert Denkanstöße zum Thema Cybermobbing.

Thilo Hagendorff

Künstliche Intelligenz und Privatheitsrisiken – Reaktionsweisen auf neue Identitätsbedrohungen

Mit den Methoden des maschinellen Lernens werden derzeit mit konstanter Regelmäßigkeit neue Durchbrüche erzielt. Durch den Einsatz von Lernalgorithmen können Anwendungen entwickelt und eingesetzt werden, um Aufgaben zu lösen, von denen bisher angenommen wurde, dass sie von Computern nicht bewältigt werden können. Wenn hier jedoch Anwendungen involviert sind, welche personenbezogene Informationen oder Verhaltensdaten erheben und verarbeiten, wird dies typischerweise als eine Bedrohung für den Privatheits- und Datenschutz der Betroffenen gesehen. Der Vortrag soll genau diesen Aspekt aufgreifen und Anwendungen insbesondere aus den Bereichen der Persönlichkeitsanalyse und Bilderkennung diskutieren. Es soll infrage gestellt werden, inwiefern der Ansatz, die erwähnten Anwendungen mit dem Verweis auf Privatheitsverletzungen zu kritisieren, überhaupt angemessen ist. Anstatt auf Privatheit zu referieren, um den Risiken des maschinellen Lernens zu begegnen, ist es notwendig, jenseits von Privatheitskonzepten auf die Idee der Diskriminierungsvermeidung zurückzugreifen. Privatheits- und Datenschutz erfordert immer individuelle Informationskontrolle. Durch das maschinelle Lernen jedoch werden die Möglichkeiten der individuellen Informationskontrolle massiv eingeschränkt. Im Vortrag soll dafür argumentiert werden, dass eine wirklich effektive Begegnung der Risiken des Maschinenlernens nur durch den Rückgriff auf Grundsätze der Anti-Diskriminierung erfolgen kann.

Netze | Lücken | Codes

Methoden und Perspektiven der Philosophiegeschichtsschreibung

19.-20. Juli 2018, Technische Universität Darmstadt

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Zurückliegende Veranstaltungen

2016

Wie immer hat es im Gegensatz zur Ringvorlesung im Wintersemester kein übergreifendes Thema, sondern erlaubt es, Ideen und Manuskripte aller Art zur Diskussion zu stellen. Wie immer soll es eine Mischung aus einigen eingeladenen, vor allem aber Beiträgen aus dem engeren Umfeld geben. Auch in diesem Jahr haben wir Gelegenheit nach den Vorträgen gemeinsam Essen zu gehen. Wir freuen uns wenn möglichst viele Mitmachen können.

18:05-19:45, Raum: S103/116 (Altes Hauptgebäude, Hochschulstrasse 1)

statt Mi 20.4. am Do 21.4. um 18 Uhr in S1/01 A2 im Rahmen der Ringvorlesung des Fachbereichs: Alfred Nordmann „Soziale Naturwissenschaft – Geschichte und Perspektiven der Wissenschaftsphilosophie an der TU Darmstadt“

statt Mi 27.4. am Do 28.4. um 18 Uhr in S1/01 A2 im Rahmen der Ringvorlesung des Fachbereichs: Christoph Hubig „Technik als Kultur“

Mi 4.5. Christian Grüny, „Rahmungen, Übergänge: Künste der Gegenwart“

Mi 11.5. Stephen Hinton (Stanford Universität) „Im Weinberg der Berliner Philharmonie: Beethovens Neunte und das Einweihungskonzert (1963)“

Mi 18.5. Ulrich Biebel, „Reflexion naturwissenschaftlichen Handelns mit philosophischen Mitteln: Ergänzung oder Widerspruch?“

Mi 25.5. Edward Kanterian (Universität Kent) „Die Idee einer mathematischen Philosophie: Von Descartes bis Frege“

Mi 1.6. Heinwig Lang „Was versteht Wittgenstein unter einer 'Grammatik der Farben? Wittgenstein und Goethe spielen über die Farbe Grün ein Sprachspiel“

Mi 8.6. Natascha Adamowsky (Universität Freiburg) „Spielen – eine Bewegung ins Ungedeckte“

Mi 15.6. Fabio Grigenti (Universität Padua) „Die neue Anatomie von Vesalius: Geste, Wort, Leib“

Mi 22.6. Anna Mense (JLU Gießen) „Privation von Liebe. Vom Vermögen zu Lieben“

Mi 29.6. Suzana Alpsancar, „Technikdeterminationen bei G. Simondon und E. Hörl“

Mi 6.7. Philipp Richter „Was bedeutet ‚Anwendung‘ in der Ethik? Problemstellung, Kritik und Anwendungsbegriffe“

Mi 13.7. um 18 Uhr Arianna Ferrari (KIT Karlsruhe) „Tiere in den Entwürfen visionärer Technologien“

2015

Auch im Sommersemester 2015 veranstaltete das Institut für Philosophie ein Kolloquium. Den Forschenden unseres Instituts, sowie auswärtigen Gästen bot sich hier eine Plattform, um laufende Arbeiten vorzustellen und zu diskutieren.

Wo: S1 03/116

Wann: 18:05 bis 19:45

22.04. Petra Gehring: Städte unterscheiden lernen

29.04. Alfred Nordmann/Axel Gelfert: Dimensionen des Explorativen in Wissenschaft und Technoscience

06.05. Hajo Greif: Kognitive Nischen und intelligente Umwelten

13.05. Anne-Kathrin Koch/Danka Radjenović: Zur Diskussion um das Paradox des Regelfolgens

20.05. Philip Hogh: Moralische Indifferenz. Philosophische Annäherungen

27.05. Sabine Ammon: Epistemologie des Entwerfens

03.06. Frank Kannetzky: Substantielle Rationalität

17.06. Gerhard Gamm: Zur Philosophie der sozialen Welt

24.06. Alon Segev: Hannah Arendt’s Jewish Writings

01.07. Arianna Ferrari: Posthumanismus und Technowissenschaft

08.07. Kai Denker: Raum bei Deleuze

15.07. Natalia Nikiforiva: Court Ceremonies Electrified: Technological Innovation and Russian Imperial Power

Am 21. und 22. Mai 2015 veranstaltete das Philosophische Institut der TU Darmstadt zusammen mit Prof. Dr. Marc Rölli (ZHdK, Zürich) eine Tagung zur Vergegenwärtigung der Reichweite philosophischer Anthropologie-Kritik von Kant bis Foucault.

Angesichts der gegenwärtigen Konjunktur naturalistischer Menschenbilder stand die Frage zur Diskussion, ob VertreterInnen der Hirnforschung, Informationstechnik, Kognitionswissenschaften oder Biologie generelle Aussagen über den Menschen treffen können, oder ob sie damit nicht ihre fachwissenschaftlichen Diskursgrenzen überschreiten.

Das Tagungsprogramm finden Sie als PDF hier. Parallel zur Tagung ist zu diesem Thema auch das gleichnamige Buch im transcript Verlag erschienen.

Im Rahmen der BiCoDa Allianz widmete sich eine internationale Tagung dem Verhältnis von mathematisch-logischem Beweisen, diagrammatischem Denken und visueller Evidenz. Unter Mitwirkung des Instituts für Philosophie fand sie vom 19. bis 21. März 2015 in Columbia, South Carolina statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

2014

19. – 24.01.2014

Unter dem Thema Modes of Technoscientific Knowledge fand vom 19. bis zum 25. Januar 2014 eine Winter School in Manigod, Frankreich, statt. Während der einwöchigen Veranstaltung werden eine Vielzahl aktueller technik- und wissenschaftsphilosophischer Themen diskutiert.

Die Auswahl der Themen reichte beispielsweise von Geschichte, Soziologie und Anthropologie von techno-epistemischen Gesellschaften über die Epistemologie der Technowissenschaften, bis hin zu Vorträgen zur Ontologie der Technowissenschaften. Ausgerichtet wurde die Winterschool von der Université Paris 1 Sorbonne, der TU Darmstadt, dem Französisch-Deutschen ANR-DFG Programm GOTO und der BiCoDa Alliance. Detailliertere inhaltliche und organisatorische Informationen finden Sie auf diesem Flyer (engl.).

23. – 25.06.2014

Im Rahmen eines von der Europäischen Kommission geförderten Projekts organisierte das Darmstädter Institut für Philosophie einen Workshop, bei dem es um die Anwendbarkeit des Konzepts von „responsible research and innovation“ auf Forschung im Bereich der Synthetischen Biologie geht. Der Workshop fand vom 23. bis 25. Juni in Zusammenarbeit mit der Schader Stiftung, dem Fachbereich Biologie und dem Karlsruher Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) und Systemanalyse statt. Workshop-Flyer…

Mehr Informationen

Auf dem dritten internationalen Dutch/German Workshop in the Philosophy of Technology vom 12. bis 14. Juni 2014 ging es um Designphilosophie, Artefaktontologie, Technik- und Ingenieurwissen, Big Data Science, neue Techniktypen und mehr. Ziel des Workshops war es, eng themenbezogene Dialoge zu ermöglichen. Das Programm des von Sabine Ammon, Alfred Nordmann und Jan C. Schmidt organisierten Workshops findet sich hier.

Werkstattseminar Sommersemester 2014 Netze und Strukturen

Sommerkolloquium des Instituts für Philosophie.

Programm:

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2013

25. – 27.11.2013

Vom 25. bis zum 27. November 2013 fand im Lichtenberghaus in Darmstadt eine internationale Tagung zum Thema „What Affordance Affords“ statt.

Im Rahmen der Tagung des Kooperationsprojekts von DFG und ANR Ontologie und Genese technowissenschaftlicher Objekte diskutierten Harry Collins, Rom Harré, Harry Heft, Peter Kroes, Lorenzo Magnani, Hans Jörg Rheinberger, Michael Turvey, Catharine Ward Thompson und weitere ausgewiesene Wissenschaftler aus Philosophie, Soziologie und Psychologie, aus Robotik, Landschaftsarchitektur und Design.

Sommerkolloquium des Instituts für Philosophie

Programm:

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10. – 12.07.2013

Im Rahmen der DAAD-geförderten Kooperation Darmstadt – Belgrad – Banja Luka fand vom 10. bis zum 12. Juli 2013 ein Workshop zum Thema „Bioethik – Recht – Technik“ im Darmstädter Schloss statt.

Bioethische Reflexion ist angewiesen auf Anwendungsbezug und aufgrund ihrer Angewiesenheit auf Anwendungsbereiche ist sie direkt verknüpft mit neuesten technischen Entwicklungen. Gleichzeitig ist bioethische Reflexion nur dann seriös durchführbar, wenn auch die theoretischen und ideengeschichtlichen Grundlagen der Ethik angemessen in die Diskussion einbezogen werden. Die sich aus dem Anwendungsbezug ergebenden Fragen und Probleme müssen mit diesen Grundlagenreflexionen konfrontiert werden. So macht dieser wesentliche Anwendungsbezug deutlich, dass alle Problemlagen der Bioethik technikinduziert sind: Die zu diskutierenden Fragen ändern sich je nach Stand der technischen Entwicklung, die technische Entwicklung lässt Probleme allererst auftreten und behandelbar werden. Bioethik orientiert auch das Recht, und zwar in zweifacher Hinsicht: Als Ethik ist sie dem Recht vorgelagert, insofern sie die Gesetzgebung orientiert und Begründungspotentiale legislativer Debatten eröffnet. Zudem ist sie dem Recht nachgelagert, insofern sie an die Vorgaben des Rechtdiskurses gebunden und durch sie geleitet ist. Die bioethische Beurteilung technischer Innovationen ist damit unmittelbar an eine Reflexion der institutionellen Bedingtheit sowohl der technischen Entwicklung als auch der ethischen und juristischen Formen ihrer Reflexion gebunden.

13. – 16.03.2013

Vom 13. bis zum 16. März 2013 fand am Zentrum für interdisziplinäre Forschung in Bielefeld die BiCoDa – Tagung Dimensions of Measurement statt. Die internationale Konferenz, an deren Organisation und Durchführung das Institut für Philosophie maßgeblich beteiligt war, versammelte eine Vielzahl von Forschern aus verschiedenen Fachgebieten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

2012

18. – 20.07.2012

Bis heute anhaltende systematische Brisanz gewinnt das philosophische Konzept der „Lebensform“ durch seine Funktion für die Spätphilosophie Ludwig Wittgensteins und die durch sie angestoßene breite, allerdings uneinheitliche Rezeption in (post-)analytischen und (neo-)pragmatistischen Diskussionen.

In jüngeren handlungs-, geist- und praxisphilosophischen Diskussionen fungieren das Konzept der „Lebensform“ und sein Komplement, das Konzept der „Praxisform“, als problemanzeigende Titelausdrücke: Sie markieren die Spannung und den Zusammenhang zwischen begrifflichen Erläuterungen (1) zur Form und Struktur des menschlichen Handelns, (2) zur konstitutiven Einbettung des Handelns in einen höherstufigen, gleichwohl in undeutlicher Weise „natürlichen“ Praxiszusammenhang, (3) zur internen Normativität, mithin zum ethischen und politischen Gehalt unserer Praxis.

Die Tagung versammelt ausgewiesene Nachwuchswissenschaftler, die in ihren bisherigen Forschungen bereits mit verschiedenen Akzentsetzungen und Hintergründen das Problem des Verhältnisses von Handlungsphilosophie und Praxistheorie als einer Explikation menschlicher Lebens- bzw. Praxisform verfolgt haben. Ziel ist eine kooperative Diskussion der grundbegrifflichen Folgen, Schwierigkeiten und Orientierungsmöglichkeiten, die sich mit der Reflexion auf die spezifische Art und Weise ergeben, in der Menschen ihr Leben leben.

Die Tagung fand mit freundlicher Unterstützung der Thyssen-Stiftung statt.

Hier finden Sie einen Flyer mit dem ausführlichen Programmablauf.

2010

19. – 20.07.2010

Workshop: Der Mut zur Wahrheit

Foucaults letzte Vorlesungen – philosophisch, philologisch, politisch
19./20. Juli 2010, Raum S1 03/100
Prof. Dr. Petra Gehring, Dr. Andreas Gelhard

Hier finden Sie das Programm als PDF-Download.

16. – 19.03.2010

Diese auf die Bedürfnisse von fortgeschrittenen Studierenden zugeschnittene Veranstaltung bietet die Möglichkeit, unter der Anleitung von z. T. externen Fachleuten, aktuelle Fragestellungen und Strömungen der Sozialphilosophie kennen zu lernen und zu diskutieren. Thematisiert werden einerseits einschlägige Grundbegriffe wie der des Sozialen wie auch damit eng verknüpfte Begriffe und Kategorien: Soziales Handeln und Praxis, Normativität und Normalität, Anerkennung, Integration und Exklusion, Gouvernementalität, Demokratie. Andererseits werden einige wichtige Strömungen der neueren Sozialphilosophie (alte und neue kritische Theorie, postrukturalistische Ansätze, Pragmatismus) im Hinblick auf ihre gegenwärtige Bedeutung diskutiert.

Dozenten: Dirk Jörke, Ralf Krause, Jens Kertscher, Marc Rölli, Jochen Schwenk

Organisatoren: Jens Kertscher und Marc Rölli

Genauere Informationen und das Programm der Summer School finden Sie hier als Download

Die jährliche Tagung der S.NET Gesellschaft (Society for the Study of Nanoscience and Emerging Technologies) war 2010 am Institut für Philosophie zu Gast. Vom 29. September bis zum 2. Oktober diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Themen aus den Gebeiten der Nanotechnologie, Technowissenschaft, Technikethik, Innovations-Antizipation uvm. Dabei wurden sowohl Forschung und Technologie einer philosphischen Betrachtung unterzogen, als die sozialen und ethischen Kontexte der jeweiligen Forschungen unter die Lupe genommen.

Die Tagung wurde in Zusammenarbeit mit dem Nanobüro der TU Darmstadt organisiert und durchgeführt. Weitere Informationen zur Tagung, Programme und Teilnehmer finden sie auf diesen Seiten des Nanobüros (Englisch) und auf der S.NET Seite.

2009

08. – 10.03.2009

Im Zentrum des Workshops standen Visionen und Vorstellungen im Zeitraum von etwa 1880 bis 1950, die als Vorläufer der heutigen Diskurse um „human enhancement“ (HE) verstanden werden können.

Weitere Informationen sowie die dazugehörige Publikation im transcript Verlag finden Sie hier.

2008

21. – 26.09.2008

Das Institut für Philosophie organisierte eine Internationale Summer School zum „metaphysischen Programm“ und gesellschaftlichen Dimensionen der konvergierenden Schlüsseltechniken (nano, bio, info, cogno).

Mehr Informationen zum EthicSchool Programm finden Sie auf dieser Seite.

6. – 7.06.2008

Die Klausurtagung wird gemeinsam veranstaltet von Informatik, Philosophie, Maschinenbau und Soziologie. Sie hat das Ziel, eine Forschungsagenda mit interdisziplinären Querfragen zum Ubiquitous Computing zu entwickeln. Weitere Informationen finden Sie auf TUbicomp.

Programm:

PDF Datei zum Download

2007

8. – 9.12.2007

Tagung zu Ehren des 60. Geburtstages von Gerhard Gamm.
Hier finden Sie das Programm der Tagung als PDF.

2006

15. – 17.06.2006

Tagung im Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus in Darmstadt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Dr. Jens Kertscher, Dr. Marc Rölli und Dr. Andreas Hetzel.

Die dazugehörige Publikation im Velbrück Verlag, sowie weitere thematische Informationen finden Sie hier.

6. – 8.04.2006

Internationaler und interdisziplinärer Workshop in Darmstadt, organisiert von Dr. Astrid Schwarz. Die dazugehörige Publikation im Springer Verlag finden Sie hier.

17.02.2006

Eine Festveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Darmstadt. Vortragssaal der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt, Schloss.

Die dazugehörige Publikation im Turia + Kant Verlag finden Sie hier.

2005

2. – 3.12.2005

Arbeitstagung soziologische und philosophische Fragen von Sterben und Tod

18. – 19.02.2005

Interdisziplinäre Arbeitstagung: Veranstaltet von Prof. Gehring (TU Darmstadt) und Prof. Rustemeyer (Universitäten Trier und Witten/Herdecke). Im Lichtenberghaus der TUD.

2004

Sommerkolloquium des Instituts für Philosophie.

Programm:

PDF Datei zum Download

2003

24. – 25.10.2003

Gemeinsamer Workshop der Technischen Universität Darmstadt und der Philipps Universität Marburg, veranstaltet und durchgeführt von Gerhard Gamm und Alexandra Manzei (TUD), Mathias Gutmann (Marburg). Zum Programm.

9. – 12.10.2003

Tagung des Instituts für Philosophie in Zusammenarbeit mit dem Graduiertenkolleg Technisierung und Gesellschaft und der University of South Carolina, veranstaltet und durchgeführt von Alfred Nordmann und Joachim Schummer. Die dazugehörige Publikation finden Sie hierund auf der Seite von Joachim Schummer.

2002

24.05.2002

Tagung des Instituts für Philosophie der Technischen Universität Darmstadt, veranstaltet und durchgeführt von Dieter Mersch und Gregor Schiemann, am 23. und 24 Mai 2005.

Der Erfolg Platons und des Platonismus ist auch der Erfolg eines metaphysischen Denkmodells, das die Geschichte bis zur Gegenwart prägt. Was aber wird aus Platon in nachmetaphysischen Zeiten, wenn die ›großen Erzählungen‹ an ihr Ende gelangen? Platon-Kenner wie Dorothea Frede, Ekkehard Martens, Arbogast Schmitt, Gernot Böhme, Wolfgang Detel und Hermann Schmitz unterziehen Platon und die Platonismen einer kritischen Revision.

Die dazugehörige Publikation der WBG finden Sie hier.